Schlaf: Definition, Funktion und Schlafphasen

Schlaf: Definition, Funktion und SchlafphasenSchlaf ist ein Zustand der äußersten Ruhe bei Menschen und höheren Tieren, der sich periodisch mit Wachsein abwechselt.

Kennzeichnend für den Schlaf sind ein weitgehend ausgeschaltetes Bewusstsein, niedriger Blutdruck, herabgesetzte Reizbarkeit, niedrige Herzschlagfrequenz und verlangsamte, ruhige Atmung. Zudem verändert sich die Gehirnaktivität. Das schlafende Gehirn ist offensichtlich in der Lage, akustische Sinneseindrücke abzuschätzen und nur wichtige ins Bewusstsein vordringen zu lassen.

Der entlastete Organismus kann sich auf Regeneration und Wachstum einstellen. Während des Schlafes verlieren die Muskeln ihre Spannung und die Gesichtszüge bekommen ein weiches Aussehen.

Im Schlaf dominieren aufbauende und regenerierende Stoffwechselprozesse, während im Wachzustand die energieverbrauchenden Prozesse überwiegen. Schlafdefizite machen sich nicht nur konditionell, sondern auch durch ein verschlechtertes Hautbild bemerkbar.

Die ideale Schlafmenge die benötigt wird, um morgens erfrischt und rosig aufzuwachen, kann nicht klar definiert werden. Doch die richtige Schlafdauer wird automatisch durch die innere Uhr angezeigt, die nur viel zu selten beachtet wird. Innerhalb des eingespielten Schlaf-Wach-Rhythmusses wird man zu einer bestimmten Zeit von alleine müde. Dann beginnt eine Art Dämmerzustand mit allmählicher Bewusstseinstrübung. Nach einem langsamen Übergleiten in das Einschlafstadium folgen der flache, der tiefe, der mitteltiefe und der sehr tiefe Schlaf.

Schlafen zur RegenerationDer Schönheitsschlaf

Zur Schönheitspflege gehört nicht nur Kosmetik von außen, sondern auch Pflege von innen.
Das beste Schönheitsmittel ist der Schlaf. Er ist eine wichtige Voraussetzung für das allgemeine Wohlbefinden, denn die Energie, die tagsüber verbraucht wird, muss sich immer wieder erneuern.

Dauerhafter Schlafmangel beeinträchtigt nicht nur die gesamte körperliche Verfassung, sondern macht sich auch auf der Gesichtshaut bemerkbar. Sie wird fahl und schlaff und neigt zu Irritationen.

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Kaffee und andere Aufputschmittel vertreiben zwar die Müdigkeit, können jedoch den gesunden Schlaf nicht ersetzen, der das altersbedingte Welken der Haut verlangsamt. Während des Schlafs bei Dunkelheit bildet der Körper Pigmente, die dem Schutz der Haut dienen und ihr einen gesund aussehenden Teint verleihen. Dementsprechend haben Wenigschläfer im Allgemeinen eine relativ blasse Haut.

Die Funktionen des Schlafs

Müdigkeit durch Probleme beim SchlafenWechselnde Lebensumstände und Stimmungsschwankungen können dafür sorgen, dass dieselbe Person manchmal besonders gerne schläft und an anderen Tagen Schlaf als reine Zeitverschwendung empfindet. Der Grund dafür liegt in den Funktionen des Schlafes. Eine dieser Funktionen ist das Verarbeiten von Erlebnissen aus der Wachphase.

Oft strömen auf Menschen mehr Erlebnisse ein, als Sie bewusst verarbeiten können. Im Schlaf kann das Unterbewusstsein dabei helfen, das Erlebte richtig einzuordnen. Zudem hat der Schlaf eine natürliche Schutzfunktion.

Es wird sogar vermutet, dass Raubtiere im Interesse des natürlichen Gleichgewichts schlafen müssen, damit Beutetiere in dieser Zeit vor ihnen sicher sind. Eine andere These geht davon aus, dass es die Natur höheren Tieren auferlegt zu schlafen, weil sie in dieser Zeit vor Unfällen geschützt sind und damit die Gefahr, dass sie sich verletzen insgesamt geringer ist. Deshalb gibt es vermutlich auch bei unglücklichen Menschen die Tendenz, das Bett nicht mehr verlassen zu wollen. Sie fühlen sich im Schlaf sicher und geschützt.

Eine weitere wichtige Funktion des Schlafes ist die Regeneration der Organe und ihrer Funktionen.

Die Vorgänge während der fünf Schlafphasen

Innerhalb des Schlafes unterscheidet man zwischen unterschiedlichen Schlaftiefen und Schlafstadien:

  • Das erste Stadium des Schlafes beginnt kurz nach dem Einschlafen. In ihm entspannen sich die Muskeln und das Bewusstsein entschwindet langsam.
  • Im Stadium II treten deutliche Unregelmäßigkeiten in den Gehirnwellen auf.
  • Das Stadium III ist der Übergang zum Tiefschlaf.
  • Im vierten Stadium ist der Schlaf am tiefsten und es kann bei entsprechender Veranlagung zum Schlafwandeln kommen.
  • Danach beginnt die REM Phase (rapid eye movement). Diese Phase wird auch als Traumschlaf bezeichnet.

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